Reise - Jonsdorf im Zittauer Gebirge im Juni 2002 - TAG 3

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ÜBERSICHT REISE JONSDORF


Skizze

Lausche - Waltersdorf

6.6.2002, Donnerstag:
Mit dem guten Wetter war es vorbei, Schauer und Gewitter angesagt. Den ganzen Tag war es grau. Wir machten uns trotzdem auf zur Lausche. Dabei nahmen wir den Hohlsteinweg bis zur "Wache". So heißt der Grezübergang nach Tschechien, welcher sich am oberen Ortsende von Waltersdorf befindet. Hier und da nieselte es und die ganze Atmosphäre war feucht.


Skihang von der Hubertusbaude nach Waltersdorf

Von der Wache aus geht es zunächst schon merklich ansteigend auf einer kleinen Straße, später einem Fahrweg, vorbei an der Hubertusbaude und dem oberen Ende der Skilifte von Waltersdorf bis an eine Wegkreuzung (681m). An dieser beginnt dann der letzte Anstieg zum Gipfel von der im Norden liegenden deutschen Seite aus. Auch dies ist ein gut ausgebauter Weg, der stetig bergauf führt.


Der Gipfelweg zur Lausche

Die Lausche, welche der höchste Gipfel des Zittauer Gebirges ist, erreicht eine Höhe von 792 Metern. Auf dem Gipfel gibt es eine Art Plattform und eine große Antenne. Es gäbe wohl auch eine gute Aussicht, wenn nicht an diesem Tage alles so wolkenverhangen gewesen wäre. Interessant war dann aber auch die Feststellung, daß es südwestlich der Lausche in Tschechien noch weitere Bergrücken gibt, welche vergleichbare Höhen erreichen, wie der Gipfel, auf welchem wir uns befanden.


Der Blick zu den in Tschechien befindlichen südlicheren Ketten des Lausitzer Gebirges


Gipfel der Lausche in den Wolken


Von der Lausche nach Westen (ebenfalls Tschechien)

Den Abstieg machten wir auf der Südseite, wozu wir die Grenze überqueren mußten und uns im Nachbarland befanden. Der Weg ist etwas schmaler aber immer noch gut ausgebaut. Dabei kommt man in einigen Serpentinen auch am Lauschebrunnen vorbei. Dies ist eine kleine rund gemauerte Zisterne, welche mit Holzbrettern abgedeckt ist. Auf mich wirkte das ganze eher wenig vertrauenerweckend. Schließlich durchquerten wir Myslivny (Jägerdörfel), wo wir wegen einer Unpäßlichkeit meines Vaters und der Undurchschaubarkeit der Preise (wir kannten den Wechselkurs nicht) auf das dort geplante Essen verzichteten und gelangten bei der Wache wieder hinüber nach Deutschland. Dort wollten wir nun nach einem Gasthof suchen. Die an der Grenze befindliche Rübezahlbaude sagte uns von den Preisen und dem Angebot her nicht zu und wir beschlossen weiter durch den oberen Teil von Waltersdorf hinabzusteigen. Dies war jedoch ein großer Fehler, denn die folgenden zwei Gasthöfe machten erst abends auf.


Blick von Waltersdorf-Sonneberg über den Skihang zur Lausche

Im Ortsteil "Butterberg" bogen wir dann in den Wald ab um uns in den nördlichen Wäldern des Buchberges zum am Pochebach gelegenen unteren Ortsteil von Jonsdorf zu begeben. Dort nahmen wir inzwischen wieder bei Regen in der Gaststätte "Am Buchberg" unser verspätetes Mittagessen ein. Mir hat es in dort von allen Lokalen auf der Reise am besten gefallen.
Nach dem Essen ging es über den Pochebachweg zurück zur Wohnung.


Vom Nordrand des Buchberges in das Lausitzer Land


Der Wirtschaftsstreifenweg im Wald nördlich des Buchberges. Lange gerade Waldwege gibt es im Zittauer Gebirge öfter mal.


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