Reise - Jonsdorf im Zittauer Gebirge im Juni 2002 - TAG 8

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ÜBERSICHT REISE JONSDORF


Mönchsloch-Falkenstein-Gondelfahrt-Fußball-Abreise

11.6.2002, Dienstag:
Am Abend vorher hatten wir noch festgestellt, daß der Bus mit derselben Nummer, welche uns bei der Anreise vom Bahnhof aus nach Jonsdorf gebracht hatte, auf dem Rückweg gar nicht bis zum Bahnhof fährt. Theoretisch wäre zwar ein Umsteigen in einen anderen Bus des Stadtverkehrs denkbar gewesen. Aber dazu müßte man die entsprechenden Fahrpläne haben. In einem Gespräch mit unseren Vermietern bekam ich jedoch das Angebot, daß sie uns mit dem Auto hinbringen könnten. Und dies nahm ich verständlicher Weise dankbar an, zumal uns dies außerdem ein entspanntes Ansehen des WM-Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft ermöglichte.
Da dieser Tag nun auch der erste seit langem war, für den überwiegend gutes Wetter angesagt war (typisch Abreisetag!), machten wir an ihm auch noch eine letzte kleine Exkursion.
Zwei Tage zuvor hatte ich die Möglichkeit genutzt, mich einmal nächtens auf in den Wald zu machen, um die Nachtaufnahmemöglichkeit der Videokamera zu testen, die Wirkung meiner kleinen Taschenlampe, sowie einmal in den nächtlichen Wald zu lauschen. Der ist wirklich still, so still, daß einem jedes Quietschen der Schuhe, jedes Knirschen eines Schrittes unnatürlich laut vorkommt.
Das Schöne war ja, daß der Wald praktisch hinter dem Haus beginnt. Dabei bin ich dann sozusagen hinten rum um die Nonnefelsen gelaufen und durch das Mönchsloch, welches sich zwischen Nonnenfelsen und Mönch befindet, und über die Gondelfahrt zurückgekehrt.


Felsentreppe am Mönchsloch

Das Mönchsloch ist ein schönes Felsbrockental in dem sogar ein kleiner Bach fließt. Neben Felsbrocken im Dunklen über Steintreppen hinabgestiegen mit einem Plätscherbach daneben... das hat schon was...
Das Mönchsloch hatte mir so gut gefallen, daß ich fand, wir sollten da bei Tage noch einmal vorbeischauen. Und tatsächlich gefiel es uns auch am Abreisetag bei Sonnenlicht.


Seitental zu den Nonnenfelsen am Mönchsloch

Danach arbeiteten wir uns, wie schon am Anreisetag, noch einmal zum Falkenstein an der Grenze nach Tschechien hoch. Aber genaugenommen ist das gleich um die Ecke. Ohne zu klettern sind dieser und sein Nebengipfel nur sehr bedingt für Aussicht tauglich. Aber sie sind eben selbst recht hübsch anzuschauen. Daneben befindet sich übrigens eine Schutzhütte.


Felsgebilde am Nebengipfel des Falkenstein

Dann ging es zum letzten Mittagessen noch einmal in die "Gondelfahrt". Danach wurde Fußball geguckt (Deutschland-Kamerun 2:0).


Schlagbaum und Schilderwald nahe Falkenstein


Mit solchen Ausblicken amüsiert man sich am Klettersteig über die Nonnenfelsen, welcher am Mönchsloch beginnt

Die Rückreise verlief problemlos und führte uns in ein sommerlich warmes Berlin zurück.


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