Reisen - Mittenwald August 2000 - Tag 1

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4.8.2000, Freitag

Anreise mit ICE

Bei schönstem Wetter und wohl wissend, daß wir dieses in Richtung 'kühler' und Regen verlassen würden, machten wir uns nach einem ergiebigen Frühstück mit der S-Bahn auf den Weg zum Bahnhof Zoologischer Garten.
Da sollten wir etwa um 10 Uhr mit einem ICE Namens 'Therese Giese' die Fahrt in Richtung München Pasing antreten. Dort mußten wir dann gegen 17 Uhr umsteigen in einen Regionalzug nach Mittenwald, wofür wir laut Fahrplan ganze sechs Minuten Zeit hatten.

SO STELLE ICH MIR EINEN BELEBTEN BAHNHOF VOR. TATSÄCHLICH FUHR ETWA ALLE FÜNF MINUTEN EIN ZUG AB. DAS GRÜNE OBEN IN DER MITTE IST ÜBRIGENS EIN PLAKAT.

Da wir am Bahnhof Zoologischer Garten noch etwa eine halbe Stunde Zeit hatten, machte ich noch ein paar Fotos mit meiner Digicam.

DIESEN BLICK HAT MAN NUR VON DER BAHNSTEIGEBENE AUF DEM BAHNHOF. WARUM SIEHT DAS EUROPACENTER IN DER MITTE SO NACKT AUS?

Das eigenartige an der Fahrt mit einem ICE (das schnellste, was es ja so geben soll) war, wie lange es dann trotzdem noch dauert. Außerdem hielt der Zug in Orten, die meiner Meinung nach als Haltestellen für einen solchen Zug indiskutabel sind. Das liegt sicher auch an der noch immer nicht komplett ausgebauten Trasse, die im wahrsten Sinne des Wortes das Saaletal entlang schaukelt. Bei diesem hin und her ist mir fast schlecht geworden. Nachdem man die Höhen Thüringens und Nordfrankens dann überwunden hat, geht's allmählich wieder.
Landschaftlich ist dies allerdings der schönste Teil. Das muß man zur Ehrenrettung der Strecke und der dort lebenden Menschen ja auch zugeben.

IRGENDWIE HABEN DIE MODENEN WAGONS NICHT MEHR VIEL MIT DER GUTEN ALTEN EISENBAHNZEIT GEMEINSAM

Das Umsteigen in München Pasing erwies sich dann wegen des pünktlichen Eintreffens unseres ICE als nicht so dramatisch.
Das Wetter, welches vorher wechselhaft mit sonnigen Abschnitten war, wurde südlich der Donau endgültig grau und regnerisch. Jedoch war es durchaus möglich, hier und da mal einen Berggipfel zu sehen.
In Mittenwald wurden wir von unserer Gastgeberin mit dem Auto abgeholt. Abends nahmen wir dann noch (auf Empfehlung unsere Hausherrin) in einem Gashof am Kurpark eine leckere Mahlzeit ein. Allerdings ist es mir schon ein Bedürfnis, darauf hinzuweisen, daß die Preise hier nicht gerade bescheiden sind. Dabei bewegten wir uns sowohl hin als auch zurück einmal quer durch den Ort. Auf dem Rückweg, als es schon dunkel war, fanden wir dann auch noch die Altstadt mit Fußgängerzone. Da gibt es schon ein paar Häuser, die mit ihrer Lüftlmalerei ganz nett aussehen.
Danach in unserer Ferienwohnung geschah dann nicht mehr viel, denn wir waren doch zu müde.

ZUM SCHLUß EIN BLICK IN UNSER HÖZERNES ZUHAUSE


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