Reisen - Mittenwald August 2000 - Tag 2

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5.8.2000, Samstag

Wanderung auf den Kranzberg

Landkarte

Vor die Kranzbergwanderung war zunächst das Einkaufen gesetzt, denn wir hatten nicht mal was zum Frühstücken außer einem Wurstbrot vom Vortag. Also los zum nächsten Supermarkt (ca. 1 km entfernt). So ein knapper Kilometer kann ganz schön weit sein, wenn man den Rucksack vollgepackt hat und außerdem noch ein Kasten Bier transportiert werden muß.
Gegen 11 Uhr gab es dann unser erstes Frühstück hier und gegen 12 Uhr schafften wir es, die Wohnung zwecks Geldvermehrung an einem Geldautomaten zu verlassen.

DIES IST EINES DER HÄUSER IN DER MITTENWALDER FUßGÄNGERZONE, DESSEN FASSADE MIT SOGENANNTER LÜFTLMALEREI VERSEHEN IST.

Danach spazierten wir durch den Ort und machten noch ein paar Bilder im Zentrum von Mittenwald. Dort kaufte ich mir auch zwei von meinen geliebten Alpenvereins-Wanderkarten. Und dann konnte es losgehen mir unserer ersten kleinen Wanderung.

DURCH DIE FUßGÄNGERZONE FLIEßT KANALISIERT EIN KLEINER BACH, DEN ES AUCH SCHON IN FRÜHEREN ZEITEN GEGEBEN HAT.

Wir bewegten uns in Richtung Kranzberggebiet und wollten zunächst zum Wildensee um beim dortigen Gasthof zu Mittag zu essen. Wir fanden einen Einstieg an der Straße zur Gröblalm, welcher über buckelige Wiesen führte.

Der Weg war teils asphaltiert und an ihm befanden sich ab und zu Hütten. Zwischendurch verlegten wir bei trockenem aber wolkigem Wetter unser erstes Ziel auf die Korbinian-Hütte. Mittenwald liegt etwa 910m hoch. Die Hütte ist auf ca. 1180m Höhe gelegen. Dort kamen wir (nicht auf dem kürzesten Weg) gegen 14 Uhr an und aßen zu Mittag. Auf diesem Weg gibt es immer wieder Aussichten in das Isar-Tal und die Seen im Kranzberggebiet. Leider blieben die Gipfel der Berge ab 1500m in den Wolken. Nach dem Essen machten wir von der Terrasse vor der Hütte noch einige Bilder um dann die während des Essens geplante nächste Station unserer Wanderung anzupeilen: Die St. Anton-Hütte (1227m). Nach 20 Minuten war diese erreicht, welche fast direkt neben der Bergstation der Kranzberg-Sesselbahn liegt. Von dort ging es dann steiler über einen Fahrweg bergauf und es fing an, zeitweise leicht zu regnen. Aber auch den 1391m hohen Kranzberg erreichten wir bald und genossen noch einmal ein lohnende Aussicht, denn der Gipfel ist frei von Bäumen.

BLICK VOM KRANZBERG ÜBER DEN WILDENSEE ZU DEN BUCKELWIESEN UM DEN TONIHOF.

Außerdem steht eine hölzerne Schutzhütte auf ihm. Knapp unter dem Gipfel gibt es auch noch die Kranzberghütte, die bewirtschaftet ist.

HIER STEHE ICH AN EINEM MAST NEBEN DER GIPFELHÜTTE DES KRANZBERGES

Bergab ging es dann auf einem Waldweg zum Lautersee. Der See liegt ebenfalls sehr schön zwischen Kranzberg und Wettersteingebirge, hat ein Freibad und Gasthöfe. Hier entstanden einige Bilder (trotz tiefhängender Wolken, die nicht gerade für strahlend helle Beleuchtung sorgten). Dort waren auch mehr Menschen unterwegs. Und es gab mehr Regentropfen. Allmählich wurde es ziemlich feucht. Aber das paßte dann zu dem letzten Abschnitt unserer Wanderung, denn dieser führte durch das Lainbachtal vorbei an ein paar ganz netten Wasserfällen.

LÄNGSTER WASSERFALL IM LAINBACHTAL

Das wilde Gelände entlang des Lainbaches (mit gut ausgebautem Spazierweg) mündet schließlich im Mittenwalder Ortsgebiet, durch das wir dann auch wieder unser Quartier erreichten. Da aßen wir Abendbrot und testeten den Fernseher.


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