Reisen - Mittenwald August 2000 - Tag 3

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6.8.2000, Sonntag

Leutaschklamm

Landkarte

Der Morgen bot uns erstmals Sicht auf einige der umliegenden Gipfel. An manchen Stellen schien sogar ein bißchen die Sonne. Da wir noch einen zweiten Schlüssel haben wollten und auch ein paar Fragen hatten, gingen wir nach dem Frühstück herunter zu unseren Gastgebern und wurden eingeladen uns im der dortigen Wohnzimmer einen Moment niederzulassen. Daraus wurden dann mehr als zwei Stunden.
Gegen Halbzwei waren wir dann endlich so weit, noch schnell zum Essen in den Ort zu gehen. Wir hatten uns erst im Freien hingesetzt, aber die Wolken wurden immer dunkler, so daß wir dann in den Gastraum der "Flößerstubn" wechselten. Allerdings waren wir zeitlich so spät, daß wir direkt nach dem Essen mehr oder minder hinausgeworfen wurden.
Nun waren die Wolken noch dicker geworden, und uns zog es zunächst zurück in die Nähe der Wohnung. Kurz davor bogen wir dann
noch ab zur Talstation der Karlwendelbahn und schauten uns unter anderem die Preise (Bergfahrt 20 DM, Berg- und Talfahrt 32 DM) an. Außerdem befand sich in der Nähe ein Durchgang unter die Schnellstraße hindurch. Auf der anderen Seite, am Hang des Karlwendel, fanden wir die Ausgangspunkte für Wanderungen in dieses Gebiet. Etwas weiter südlich war wieder eine Unterführung, die ziemlich nahe bei 'unserem' Haus lag.
Da es immer noch nicht regnete und mal gerade so Nachmittag war, beschlossen wir, noch zur Leutaschklamm zu laufen. Diese liegt etwa einen Kilometer vom südlichen Ende Mittenwalds entfernt auf der westlichen Talseite. Der Weg führt vorbei an einem künstlich angelegten Graben, mit dessen Wasser zumindest früher verschiedene Mühlen in Mittenwald angetrieben wurden.

DER WEG IN DER LEUTASCHKLAMM

Die Klamm ist recht kurz (ca. 300m) und endet an einem über 20 Meter hohen Wasserfall. Aber die 2,50 DM pro Person war uns das schon wert. Dort fing es auch allmählich wieder an, zu regnen.

AN DIESEM WASSERFALL ENDET DER WEG DURCH DIE KLAMM

WIE IN BAYERN NICHT UNÜBLICH FINDET MAN AUCH HIER IMMER WIEDER HEILIGENBILDER ODER STATUEN WIE DIESE (IN EINER AUSBUCHTUNG IM FELS)

Wir setzten unseren Weg dann noch zum Wirtshaus Gletscherschliff fort, das noch mal 100 Meter weiter oben liegt.

EIN GROßER SAAL IM GASTHAUS "GLETSCHERSCHLIFF"

Der Regen wurde immer stärker und begleitete uns auf dem gesamten Rückweg um am Abend immer noch mehr zuzunehmen.
Am Gletscherschliff immerhin war zwischenzeitlich der Blick auf einige Gipfel der Karlwendelkette frei, so daß wir ein paar Bilder machen konnten.
Auch dieser Tag ging herum, ohne daß irgendwann mal Langeweile aufgekommen wäre und es ist uns ja für die nächsten Tage besseres Wetter versprochen.


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