Reisen - Mittenwald August 2000 - Tag 10

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13.8.00, Sonntag

Riedboden

Landkarte

Nun endlich ein echter Ruhetag (oder so ähnlich). Am Vormittag bearbeitete ich den Reisebericht, der ja mal ins Internet soll, an meinem Notebook. Kurz vor 'High Noon' ging es dann ab in Richtung Riedboden. Es war wieder warm und recht sonnig. Da es Mittagszeit war, steuerten wir zunächst den Gasthof Gletscherschliff an, wo wir uns auf der Sonnenterrasse mit Aussicht nach Mittenwald und zum Karlwendel eine ganze Weile aufhielten.

HINTER DEM HOTEL BEFINDET SICH EINE FELSFORMATION, DIE DEM GASTHOF DEN NAMEN GEGEBEN HAT. FÜR UNS ERKLÄRT SICH DIE BEIGEMESSENE BEDEUTUNG BLOß DADURCH, DAß DIES DIE EINZIGE SPUR EINES NEBENGLETSCHERS DES GIGANTISCHEN INNTALGLETSCHERS ZU SEIN SCHEINT. DIESER BEDECKTE EINST AUCH DAS TAL DER ISAR BEI MITTENWALD.

Es war eine Menge los, denn das Wetter war wie geschaffen für Wochenendausflüge. Mit Mühe hatten wir noch einen Tisch ergattert und schauten uns die Leute und die Gegend an.

SO ETWA IST DIE AUSSICHT VON DER TERRASSE DES 'GLETSCHERSCHLIFF'. LINKS DIE ERSTEN HÄUSER VON MITTENWALD.

HINTER DEM GASTHOF GEHT ES WEITER NACH LEUTASCH. ACH DIESE BLUMEN... MAL ANSCHAUEN...

JAAAHHHH, SCHÖÖÖÖÖÖN

Nach dem Essen ging es herunter auf den Weg zum Riedboden. Der Riedboden ist ein Gelände, das sich zwischen dem Arnspitzmassiv im Westen und der Isar im Osten erstreckt. Es besteht aus Wiesen und Locker verteilten kleinen und großen Nadelhölzern. Das Gebiet ist flach und ziemlich feucht. Aber es ist sehr schön um dort spazieren zu gehen. Es gibt Unmengen von Blumen, Pilzen (entsprechend der Jahreszeit) und Ameisenhaufen. Drum herum hat man viel Aussicht auf die Berge.

AUSSICHT NACH NORDOSTEN ZU GERBERKREUZ (2303m) UND LINDERSPITZEN (2305m). LETZTERE SIND BESTANDTEIL EINES KLETTERSTEIGS, DER ÜBER DIE GIPFEL FÜHRT.

DURCH DIE STÄMME EINES BAUMES ZU ROTWANDLSPITZE (2193m) UND BRUNNENSTEINSPITZE (2179m), DIE ICH BEIDE SPÄTER NOCH BESUCHT HABE.

EIN PILZ, WIRKLICH, EHRLICH...

SO ÄHNLICH SAH EIN GROßTEIL DES RIEDBODEN AUS: BUCKELIGE WIESEN, LOCKER VERSTREUTE BÄUME UND JEDE MENGE AMEISENHAUFEN.

EINE SILBERDISTEL

Der Hinweg an der Westseite führte uns an einem kleinen künstlich angelegten Garten vorbei, etwa da, wo einmal ein Bleibergwerk gewesen ist. Die Alpenvereinskarte nennt das "Im Loch".

DIES IST BEI DEM EHEMALIGEN BLEIBERGWERK. EIN NETTES PLÄTZCHEN.

HÖRST DU DAS PLÄTSCHERN DES BRÜNNLEINS?

Dann führt der Weg allmählich nach Osten auf die Isar zu. Zwischendurch kommt man an die Grenze nach Österreich.
An der Isar schließlich kann man entweder über eine Brücke auf die andere Seite gehen, oder an der Isar entlang zurück nach Mittenwald. Wir wählten die Zweite Lösung und verbrachten noch ein Weilchen am Ufer der Isar. Dort konnte ich nicht widerstehen und mußte ein bißchen Wasser nach meinem Geschmack umleiten. Hier und da waren auch einige Sonnenbader zu sehen. Dann ging es schließlich zurück zur Ferienwohnung.

JUNGES PFLANZENGUT AN DER WASSERKANTE, DIE VIELLEICHT SCHON BEIM NÄCHSTEN HOCHWASSER ABBRICHT. GOOD LUCK!

BADEN AM ISARSTRAND... ODER SOLLTE MAN SAGEN 'AM ISARGERÖLL'?

MEIN KUNSTWERK OHNE ECHTE ÜBERLEBENSCHANCE. IMMERHIN (OHNE STOCK) ETWA EINEN HALBEN METER HOCH. UND DER KANAL (AUCH DER DAMM) IST MINDESTENS DREI METER LANG. DARAUF BIN ICH STOLZ! JAWOLL!!! 


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